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Taubblindendienst

der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) e.V.

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Das Fest zum 20-jährigen Bestehen des Storchennestes

20 J. Storchennest: Gottesdienstgemeinde mit Bläsern

Am Sonntag, dem 1. September 2013, feierten wir mit dem diesjährigen Gartenfest das 20-jährige Bestehen des "Storchennestes".

20 J. Storchennest: Gottesdienst unter freiem Himmel

Gottesdienst unter freiem Himmel. Es predigte Pfarrer Erdmann Paul, Vorsitzender des Rates des Taubblindendienstes. Er hatte vor allem den Um- und Ausbau des "Spatzenhofes" im Blick und warb für Unterstützer und ermutigte alle, ihre "Steine aufs Baugerüst zu tragen".

20 J. Storchennest: Bausteine im Gottessdienst

Wichtige Bausteine, an denen es noch in Menge fehlt: Gott loben, geben, andere Menschen um Hilfe bitten, beten, weitersagen.

 

 

20 J. Storchennest: Blütenpracht

Im Botanischen Blindengarten war die bunte, vielfältige Blütenpracht zu bewundern.

20 J. Storchennest:

Das "Zwanzig-Körner-Brot" und leckerer Zuckerkuchen eines Mildenauer Bäckers wurde im Steinbackofen - auch aus Mildenau angereist - frisch gebacken und zum Kauf angeboten.

 

20 J. Storchennest: Pflanzenverkauf

Gärtnermeister Michael Soblik bot verschiedene Pflanzen aus eigener Anzucht und beriet die Besucherinnen und Besucher.

20 J. Storchennest: Erzeugnisse aus der

Die taubblinden Menschen stellten ihre Erzeugnisse, die sie in der "Beschäftigung" hergestellt hatten, vor und boten sie zum Verkauf an.

 

20 J. Storchennest: Honig - Beratung und Verkauf

Gesunden Honig gabs direkt vom Imker bzw. der Imkerin.

20 J. Storchennest: Kuchenbasar

Ein riesiges Kuchenangebot! In Kirchgemeinden wurde fleißig für das Gartenfest gebacken.

 

20 J. Storchennest: Festveranstaltung

Bei der Festveranstaltung

20 J. Storchennest: Musiker

Festliche Musik, dargeboten vom Bläserkreis der Ev.-meth. Kirche Mildenau, gehörte zur Festveranstaltung.

 

20 J. Storchennest: Grußworte von Sozialministerin C. Clauß und OKR Dr. Erhard Berneburg

Sachsens Sozialministerin Christine Clauß gratulierte und würdigte die Arbeit im Storchennest. Auch Oberkirchenrat Dr. Erhard Berneburg vom Kirchenamt der EKD in Hannover brachte seine Anerkennung und Hochachtung zum Ausdruck. Er ist Referent für missionarische Dienste.

20 J. Storchennest: Grußworte von OKR C. Schönfeld und OB G. Lemm

Der Direktor der Diakonie Sachsen, Oberkirchenrat Christian Schönfeld, verglich das Leben der Störche mit der Arbeit im Storchennest und fand eine Menge Parallelen. Auch Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm fand die Arbeit "unglaublich beeindruckend".

 

20 J. Storchennest: Schmetterling entpuppt sich

Die taubblinden Menschen, die zumeist im Ambulant betreuten Wohnen leben, setzten ein Bild mit verschiedenen Begriffen, die sie bewegten und bewegen, zusammen. Zunächst entstand eine Raupe mit den Begriffen Angst, Unsicherheit, Langeweile, Sorge, wenig Hilfe, Isolation.

20 J. Storchennest: Schmetterling - Leben im Ambulant Betreuten Wohnen

Daraus entstand aber durch das Leben im Storchennest ein wunderbarer Schmetterling, ausgedrückt durch die Begriffe Frieden, Duft, Freude, Gemeinschaft, neue Aufgaben, Schutz, Glück. Eine der Bewohnerinnen sagte, sie könne sich jetzt, seit sie ins Storchennest gezogen ist, wieder als Mensch fühlen.

 

 

20 J. Storchennest: Dank an Dr. Hans Geisler und Dr. Albin Nees

Dem Staatsminister für Soziales a.D. Dr. Hans Geisler und dem Staatssekretär a.D. Dr. Albin Nees wurde für Ihre langjährige Begleitung und entscheidende, den Weg des Taubblindendienstes prägende Beratung ein besonderer Dank ausgesprochen: Sie erhielten ein Geschenk, das von taubblinden Menschen kunstvoll angefertigt worden war.

20 J. Storchennest: Grußwort Pfr. Matthias Kaube

Pfarrer Matthias Kaube sprach für den Freundeskreis und ermutigte dazu, die Arbeit des Taubblindendienstes weiter bekannt zu machen und die dringend benötigten Spenden weiterhin zuversichtlich und mit brennendem Herzen einzuwerben.

 

20 J. Storchennest: Ruth Zacharias - Rückblick

Die Gründerin und Geschäftsführerin des Storchennestes, Pastorin Ruth Zacharias, gab einen Rückblick auf die 20 Jahre Storchennest. Sie erinnerte an die Ruine, die sie vorgefunden hatten und die sie umgebende Wildnis. Sie schilderte die manchmal unüberwindlich erschienenen Schwierigkeiten und berichtete von der immer wieder erfahrenen Gnade Gottes, seiner Wegweisung und Hilfe.

20 J. Storchennest: Kreuz aus Glasbausteinen

Die Besucherinnen und Besucher wurden dazu eingeladen, aus vielen einzelnen Glasbausteinen ein Kreuz zusammenzusetzen, als ihren Baustein für den Spatzenhof. Daneben stand eine Spendenbüchse.

 

Wir wolln uns gerne wagen

Wir wolln uns gerne wagen,
in unsern Tagen
der Ruhe abzusagen,
die's Tun vergisst.
Wir wolln nach Arbeit fragen,
wo welche ist,
nicht an dem Amt verzagen,
uns fröhlich plagen
und unsre Steine tragen
aufs Baugerüst.

Die Liebe wird uns leiten,
den Weg bereiten
und mit den Augen deuten
auf mancherlei,
ob etwa Zeit zu streiten,
ob Rasttag sei.
Sie wird in diesen Zeiten
uns zubereiten
für unsre Seligkeiten:
nur treu, nur treu!

Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf

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