Am Sonntag, dem 6. September 2026, feierten wir ein Jubiläum:
30 Jahre Botanischer Blindengarten Radeberg.

Das Jubiläum wurde mit dem traditionellen Morgenlob eröffnet: die gesprochene Verkündigung wurde von Hand zu Hand weitergegeben.

Während der Veranstaltungen und an verschiedenen Stellen im Garten war der Posaunenchor zu hören: die gesprochene Verkündigung wurde von Hand zu Hand weitergegeben.

Die Drehorgelmusik mit kraftvollem Gesang prägte eine fröhliche Atmosphäre.

Es gab ein vielfältiges Imbiss-Angebot: Soljanka über dem Lagerfeuer, Wurst vom Grill, Brot aus dem Backofen, Basar mit selbstgebackenem Kuchen.

Überall wurden die Düfte der Pflanzen gerochen und die Pflanzen ertastet.

Es gab viel zu erzählen, auch von Hand zu Hand.

Von einem reichen Angebot konnte man für den eigenen Garten Pflanzen erwerben.

Lars Rohwer (MdB) eröffnete mit einem Grußwort den neu angelegten Naschgarten.

Gemeinsam mit dem taubblinden Andreas Herold schnitt er das Band durch und überreichte als Geschenk eine sibirische Maibeere.

Werner Helas, taubblind, pflanzte gemeinsam mit Marcel Soblik, Gärtnermeister, die erste schwarze Johannisbeere.

Frau Renther überbrachte bei der Festveranstaltung Grüße des Landrates Udo Witschas.

Frau Lohde von der Ostsächsischen Sparkasse sagte: „Der Botanische Blindengarten Radeberg zeigt seit 30 Jahren,
wie wichtig Orte sind, an denen Menschen ganz selbstverständlich zusammenkommen und teilhaben können.
Inklusion und gesellschaftliches Engagement gehören für uns als Ostsächsische Sparkasse Dresden zusammen,
deshalb unterstützen wir diese wertvolle Arbeit sehr gern."

Marion Krause, Vorsitzende der Fördergemeinschaft Botanischer Blindengarten Radeberg e.V., nahm einen
symbolischen Scheck vom Radeberger Lionsclub in Höhe von 1000,00 EUR entgegen.

Andreas Herold, taubblind, grüßte die Festversammlung und berichtete von seinen Tätigkeiten im Garten.

Gute Wünsche für den Garten wurden aufgeschrieben - auf bunte Zettel oder auch in Brailleschrift.
Fotos: Bernd Lichtenberger, Margit Mantei
